
»Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft
Der liebe Gott ließ die Sonne über diesem ersten Wallfahrtstag unserer Pfarreiengemeinschaft leuchten, als morgens über 40 Männer und Frauen nach Bad Bergzabern und Speyer aufbrachen.«
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Die wunderschönen Landschaften des Pfälzer Waldes, des Wasgau und der Weinstraße ließen uns schon auf der Busfahrt im spätsommerlichen Morgenlicht ein inneres Lob der Schöpfung anstimmen. Mit einem kleinen Morgenimpuls durch Kpl. Voss wurde es zum Gebet. Frau Elisabeth Kaltenbach führte uns noch während der Fahrt in das Leben und Wirken der Heiligen Edith Stein ein. Die Mitfahrer waren der ehemaligen Lehrerin folgsame Zuhörer und Schüler. Ihr Vortrag, sprachlich und inhaltlich gekonnt und mit einer Brise Humor versehen, machte das Zuhören zum Vergnügen.
Auch die Legenden und Geschichten zu den Felsen Teufelstisch und Jungfernsprung ließen Freude aufkommen. Erstes Ziel und erster Höhepunkt: Bad Bergzabern mit Edith Steins Taufkirche St. Martin.
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Bewegend war die Hl. Messe, die Kpl. Voss und Pfr. Schmit mit uns feierten. In seiner Ansprache konnte Kpl. Voss die Bedeutung der Heiligen für unser Leben aufzeigen. Sehr schön war, dass auch unser Organist Johannes Zimnol gekommen war, um unsern Gesang an der herrlichen Orgel zu begleiten.
Dann – Gruppenfoto! Egal ob aus Hohenecken, Dansenberg, Langensohl, Trippstadt oder Kaiserslautern … wir alle waren wie eine Gemeinde.
Keine Wallfahrt ohne gutes Essen und Trinken! Das Pfälzer Restaurant „Mühlengrund“ in den Weinbergen von Heuchelheim-Klingen ließ keine Wünsche offen. Die Wartezeit bis zum Auftragen des Mittagessens wurde bei frohen Gesprächen niemandem zu lang.
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Dann Aufbruch nach Speyer. Von weiten sah man schon die Türme des Domes und der Kirchen der Stadt. Aber der Weg führte uns am Dom vorbei zum Kloster St. Magdalena, wo Edith Stein über neun Jahre lang lebte und unterrichtete und in Gemeinschaft mit den Dominikanerinnen das „katholische Leben“ in aller Tiefe kennlernte und mitvollzog. Neben ihrer Lehr- und Vortragstätigkeit waren ihr in diesen Speyerer Jahren das Gebet und die Mitfeier der Hl. Eucharistie besonders wichtig.
Schwester Winfrieda führte uns in Ediths ehemaliges einfaches Zimmer, in dem sie lebte und arbeitete. Einfühlsam eröffnete uns die Schwester das Wesen und Denken und den Glauben Edith Steins anhand einiger Beispiele. Der Abschluss des Besuchs in St. Magdalena fand in der Klosterkirche mit einer von Antonietta Jana vorbereiteten Friedensandacht statt. Der Friedensgedanke wurde Edith Stein als Ko-Patronin Europas gerecht. Vor dem Allerheiligsten beteten sangen wir für den Frieden in Europa und in der ganzen Welt.
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Damit hatte das Wallfahrtsprogramm ein gutes geistliches Ende.
Ein fröhlicher, allerdings viel zu kurzer Abschluss auf dem Bauernmarkt in der Maximiliansstraße war der Abschluss unseres Besuchs in Speyer.
Auf dem Rückweg zum Bus wurden Kpl. Voss und Pfr. Schmit unerwarteterweise zu „Brunnenheiligen“ des Domparks erklärt; ein Thema, das ich hier nicht weiter vertiefen will, von dem aber ein paar seltsame Bilder Zeugnis geben. Jedenfalls trug auch dieses Erlebnis zur hervorragenden Stimmung in der Gruppe bei.
Nach einer schönen Rückfahrt bei Sonnenuntergang ließen wir in der Hohenecker Burgschänke den gelungenen Tag nochmals Revue-passieren. Es kam der Wunsch auf, dass sich auch in Zukunft unsere Pfarreiengemeinschaft gemeinsam auf den Weg macht …
Danke allen, die zum Gelingen dieses Wallfahrtstages mit großem Engagement beigetragen haben!
F. Schmit