Neujahr 2009
„Das kommt ja richtig in Gang!“
Gottesdienst mit afrikanischen Klängen und gut besuchter Neujahrsempfang der Pfarreiengemeinschaft St. Theresia
Mit einem Neujahrsempfang nach dem Sonntagsgottesdienst startete die Pfarrei St. Theresia am 11. Januar mit vielen Besuchern aus der Pfarreiengemeinschaft, zu der die Gemeinden St. Rochus in Hohenecken und St. Peter und Paul in Dansenberg gehören, ins Jahr 2009.
„Das kommt ja richtig in Gang!“ freute sich Pfarrer Friedrich Schmit. Er appellierte, trotz düsterer Prognosen zuversichtlich ins neue Jahr zu gehen. Er dankte allen, die sich am Aufbau der Pfarreiengemeinschaft beteiligen. „Es ist eine große Freude zu sehen, wie sich St. Theresia entwickelt. Was tot geglaubt ist plötzlich lebendig. Ich verneige mich vor dem Engagement. Das hat Ausstrahlung und Zukunft“, sagte Pfarrer Schmit. Sein besonderer Dank galt Pastoralreferentin Anja Resch, Pfarrsekretärin Doris Tost, Organist Oliver Schreyer, Lektoren, Sakristanen und dem Hausmeisterehepaar Modlich.
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ina Krieger-Reimer sprach von einem großen Glück, dass St. Theresia wieder einen Pfarrer habe und dass die Gemeinde das Glück mit den Pfarreien in Hohenecken und Dansenberg teilen dürfe. Sie erinnerte an das erste Sommerfest, das im September als Theresienfest gefeiert wurde, die erstmalige Bildung von Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat und die Adventsfeier in Form eines Lucia-Festes. Die Kindertagesstätte St. Theresia und die Arbeit, die Barbara Keller, die Leiterin der Einrichtung, mit ihrem Team leiste, wertete sie als eine wichtige Säule in der Pfarrei. Sie dankte Anja Resch, die seit zehn Jahren Kinder und Eltern an Heiligabend mit einem Krippenspiel erfreue. Ebenso erfreulich seien die musikalischen Initiativen von Antoinetta Jana. Für Samstag, 7. Februar, 15 Uhr, kündigte sie einen Tag der Ehrenamtlichen der Pfarreiengemeinschaft im Pfarrzentrum St. Theresia an.
Organist Oliver Schreyer informierte über die geplante Anschaffung einer Orgel. In der Gestaltung sei sie als Gegenpol zur Mandorla des Altarbildes angedacht. Professor Heinz Mack, der die Kirche künstlerisch gestaltet habe, wolle sich auch dem Äußeren der Orgel annehmen.
Immer für eine Überraschung gut, sorgte Antonietta Jana (Klavier)für einen unterhaltsamen musikalischen Rahmen beim Neujahrsempfang. Zusammen mit der Silke Kuba, Geigerin am Pfalztheater, trug sie mit Walzermelodien und ungarischen Weisen zur Kurzweil bei.
Voraus ging dem Neujahrsempfang im Foyer des Pfarrzentrums ein fröhlicher und ermutigender Gottesdienst. Nicht alltäglich, aber um so willkommener war die gelungene musikalische Gestaltung der Eucharistiefeier, zu der die Familie Mukasa beigetragen hat. Mit neuem kirchlichen Liedgut und Gesängen aus der afrikanischen Heimat der Familie Mukasa und mit Unterstützung der kleinen Anne Schreyer wurde der Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres zu einem freudigen Fest des Glaubens. Mit ihren lebendigen Stimmen sangen sich Eltern und Kinder in die Herzen der Gläubigen.
Joachim Schwitalla
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