Ehrenamtstag der Pfarreiengemeinschaft St. Theresia
»Domkapitular Hundemer stellt Caritasarbeit als ein großes Netzwerk helfender Hände vor«
Die Arbeit des Caritasverbands der Diözese Speyer stand im Mittelpunkt eines Ehrenamtstages, zu dem die Pfarreiengemeinschaft St. Theresia am Samstag, 19. Februar, ins Pfarrzentrum im Uniwohngebiet eingeladen hatte. Vor rund hundert Ehrenamtlichen aus den Pfarreien St. Peter und Paul (Dansenberg), St. Rochus (Hohenecken), St. Josef (Trippstadt) und St. Theresia stellte Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer, Vorsitzender des Caritasverbands Speyer, die Arbeit der Caritas als ein großes Netzwerk helfender Hände in der Gesellschaft dar.
„Caritas ist auf Aufgabe jedes Christen und Auftrag der Kirche. Caritas ist ein Schatz der Kirche“, sagte Hundemer. Mit acht Caritas-Zentren, von denen das Caritas-Zentrum Kaiserslautern das größte sei, 30 sozialen Einrichtungen, 15 Altenzentren, 13 Förderzentren, mit sieben sozialen Kaufhäusern „Warenkorb“ und einer Fachschule für Altenpflege leiste die Caritas Hilfe zum Leben, mache Menschen, die von der Last ihrer Not erdrückt würden Mut und schenke Hoffnung.
Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche leiste der Caritasverband vielfältige Hilfe. „Er berät, fördert, pflegt und betreut Menschen aller Altersgruppen.“ Das Spektrum reiche von der Schwangerschaftsberatung bis zur Hospizhilfe, skizzierte er die Bandbreite der Angebote. Mit einem Jahresumsatz von 160 Millionen Euro und 3000 Mitarbeitern gehöre der Caritasverband mit seinen sozialen Einrichtungen zu den größten Arbeitgebern in der Pfalz.
Pfarrer Friedrich Schmit, der zu dem Ehrenamtstag eingeladen hatte, wertete das Angebot als ein Dankeschön für die Gemeindemitglieder, die sich das ganze Jahr über in den verschiedensten Diensten in der Pfarreiengemeinschaft engagierten. „Mit dem Ehrenamtstag sollen sie etwas bekommen. Sie sollen nicht immer etwas geben müssen.“ Den Beitrag über die Caritasarbeit bezeichnete Schmit als einen Impuls für die Gemeinde, der mit dazu beitragen könne, kirchliches Geschehen in der Welt transparent zu machen.
Zum Ehrenamtstag gehörten ein gemeinsames Kaffeetrinken und Abendessen sowie ein lebendiger Gottesdienst, der die Vielfalt musikalischer Gruppen und Stilrichtungen der Pfarreiengemeinschaft repräsentierte. (jsw)
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